Küchen, Säle, Refektorien

Von Orten des Essens

Schlossküche im Kloster und Schloss Bebenhausen

Küchen und Kochstellen

Die Zubereitung der Mahlzeiten – zum Teil für große Gesellschaften – war eine Herausforderung. Entsprechende Räume waren wichtig, gleichzeitig ging von ihnen immer wieder eine Brandgefahr aus.

Die Herdstelle in der Schauküche von Schloss Favorite Rastatt

Herdstelle ohne Feuer

Diese Küche mit ihrer prächtigen Ausstattung zeigte den Gästen die Tugenden der Hausherrin auf. Gekocht wurde woanders.

Kloster Maulbronn, Klostermauer und Wirtschaftshöfe

Für Mönche, Gäste und Gesinde

Essen im Kloster bedeutete Kochen für eine unterschiedliche Gemeinschaft. Im Kloster Maulbronn gab es mehrere Kochstellen.

Schloss Heidelberg, Ökonomiebau, Brunnenhaus, Torturm und Ruprechtsbau

Versorgung des Hofstaates

Im Ökonomiebau von Schloss Heidelberg befanden sich die Wirtschaftsräume, die Schlossküche und eine Bäckerei.

Detail der Fayencen im Schloss ob Ellwangen

KOCHEN IM GROSSEN STIL

Im Nordflügel von Schloss Ellwangen lag die Küche: Von hier aus wurde der gesamte Hofstaat des Fürstprobstes versorgt.

Küche im Schloss Bebenhausen

Technik aus der Königszeit

Die Küche in Schloss Bebenhausen wurde eigens eingerichtet, um Festessen für die königliche Jagdgesellschaft vorzubereiten.

Residenzschloss Ludwigsburg, Alter Hauptbau und Küchenbau

Kochen, braten, backen

Im Küchenbau des Residenzschlosses Ludwigsburg wurden einst die Speisen für die höfische Tafel zubereitet.


Vorzimmer im Schloss Mannheim

Speise- und Festsäle

Die Schlösser besaßen ganz unterschiedlich ausgestattete Räume für verschiedene Anlässe: vom kleinen Vorzimmer für das Essen mit der Familie bis zum prächtigen Saal für die großen Feste.

Blick in den Goldenen Saal von Schloss Urach

Glanzvoller Renaissancesaal

Rechtzeitig zu seiner Hochzeitsfeier ließ der Herzog den Festsaal in Schloss Urach prachtvoll ausstatten.

Bacchussaal im Neuen Schloss Tettnang

FEIERN MIT DEN GÖTTERN

Der Weingott Bacchus gab dem Saal im Neuen Schloss Tettnang seinen Namen: Hier feierten die Grafen von Montfort.

Luftaufnahme des Bernhardbaus im Alten Schloss Hohenbaden

Wohnen, Essen und Feiern

Der Bernhardsbau im Alten Schloss Hohenbaden bot mit seinem Rittersaal den Ort zum Feiern.

Der Saal im Turm mit seiner Ausstattung 1852

Gemütlich und Repräsentativ

Die fürstlichen Witwen in Schloss Kirchheim hatten Platz für ein Essen im kleinen Kreis ebenso wie für größere Gesellschaften.

Marmorsaal des Residenzschlosses Ludwigsburg

Klassizistischer Saal

Der elegante Marmorsaal im Residenzschloss Ludwigsburg diente bei Festlichkeiten als Empfangs- und Speisesaal.

Das Monogramm Herzog Carl Eugens über der südlichen Eingangstür zum Weißen Saal, Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Andrea Rachele

Festliches Zentrum

Herzog Carl Eugen lud zu prächtigen Empfängen und üppigen Galadiners im Schloss Solitude ein.

Kammermusiksaal im nördlichen Zirkelbau von Schloss Schwetzingen

FESTSÄLE FÜR HÖFISCHES VERGNÜGEN

Die beiden zentralen Festsäle im Schloss Schwetzingen boten viel Platz für ausschweifende Bankette.

Außenansicht von Schloss Heidelberg

Für rauschende Feste geeignet

In Schloss Heidelberg haben sich einige Festsäle erhalten: stimmungsvolle Orte für Empfänge und Festivitäten des Hofes.


Detail im Sommerrefektorium des Klosters Salem

Refektorien

Speisesäle für die Mönche waren ein wichtiger Bestandteil aller Klosteranlagen. Doch es ging nicht nur um gemeinsame Mahlzeiten: Die Räume dienten auch der Belehrung und der Repräsentation.

Sommerrefektorium von Kloster und Schloss Salem

Früher speisen, heute beten

Der Speisesaal von Kloster Salem bot eine prächtige Raumausstattung und einen großen Ofen.

Gewölbe im Sommerrefektotrium von Kloster Bebenhausen

Allerfeinste Speisesäle

Der Speisesaal in Bebenhausen zeigt Spätgotik vom Allerfeinsten. Um Wärme und Komfort ging es im Winterspeisesaal.

Innenansicht des Laienrefektoriums des Klosters Maulbronn

Essen im grossen Stil

Mönche und Laienbrüder in Maulbronn aßen in getrennten Speisesälen. Beide wurden zu Beginn des 13. Jahrhunderts erbaut.

Refektorium im Kloster Ochsenhausen

Speisen unter biblischen Bildern

Drei Mal täglich versammelten sich die Mönche von Kloster Ochsenhausen in diesem prunkvoll ausgestatteten Speisesaal.